Alles neu macht der Mai: Ab jetzt zum günstigen Sommerpreis an unseren Automaten tanken!

Ab Mai gelten mit dem Sommerpreis nochmal günstigere Tarife an unseren Automaten. Hiermit folgen wir dem Markt und seiner Entwicklung, bei der sich alljährlich ähnliche Abläufe ergeben. Warum Pellets im Sommerhalbjahr billiger sind, erklären wir in unserem kleinen Exkurs zur Pelletproduktion.

 Ab Anfang diesen Monats senken wir die Preise: Schon ab 239 Euro pro Tonne inkl. Mehrwertsteuer tanken Sie nun in Wirges. In Lahr liegt der Preis nur unwesentlich höher bei 242 Euro. Auch weiterhin gilt: Bei uns bestimmen Sie die Menge, d.h. Sie sind nicht verpflichtet, mehrere Tonnen o.ä. abzunehmen. Schon ab 20kg geht es los. Wie immer können Sie auch nach üblichen Ladenschließzeiten noch bei uns Pellets erhalten.

Mit dem Sommerpreis bzw. der Preissenkung passen wir uns auch den üblichen Entwicklungen am Pelletmarkt an. Die Preise erreichen regelmäßig im Winterhalbjahr die höchsten Stände. Doch warum ist dies so?

 

Warum steigt im Winter der Preis?

Eine ganz banale Vermutung wäre, dass die Preise natürlich dann am höchsten sind, wenn auch die Nachfrage anzieht. Im Winter ist es kalt und es muss geheizt werden, d.h. die Kunden kaufen Pellets. Die Händler machen sich dies zu Nutze und treiben die Preise. Unbestritten, ganz falsch liegt man hiermit nicht. Doch ist das tatsächlich schon alles?

Ein ganz anderer, vielleicht für manch einen unbekannter Faktor ist der fehlende Produktionsnachschub im Winter. Ähnlich wie die Landwirte fährt auch der Pelletproduzent im Sommer die (Haupt-) Ernte ein und kann im Winter schlechter nachproduzieren. Warum die Produktion im Winter schwieriger ist, verdeutlich ein kleiner Exkurs zur Pelletproduktion.

Pellets werden aus den Resten der Sägeindustrie hergestellt, nämlich aus Sägespänen und Säge-Restholz. Kurzum Produkte, die anderweitig schwierig oder gar nicht vermarktbar sind. Man könnte also hier ganz neudeutsch von Upcycling sprechen, da aus Abfällen ein höherwertiges Produkt entsteht. Im Winter jedoch, werden weniger Bäume gefällt und die Sägewerke erreicht weniger Holz. Weil das vorhandene Holz oft gefroren oder kalt ist, können die Sägewerke weniger schnell sägen. Hierdurch fallen dann auch weniger Abfälle und Späne an. Die Folge für den Pelletproduzent ist, dass er sich mitunter gar nicht oder zu deutlich teureren Preisen mit seinem Input-Material versorgen kann.

Gleichzeitig ist beim Pelletproduzent die Trocknung der Späne aufwendiger, da es ja allgemein kälter ist. Er braucht nun mehr Zeit und mehr Energie, um Pellets herzustellen. In Summe verteuert sich die Pellet-Produktion im Winter deutlich.

Einziges Gegenmittel ist demnach für den Pelletproduzent im Sommer auf Vorrat zu produzieren und sich ein großes Lager anzuschaffen. Jedoch weiß ja jeder, dass Lagerhaltung Geld kostet und Kapital gebunden wird. Wird der nächste Winter warm, so kann er sein Lager nicht abverkaufen und die erhofften Erlöse bleiben aus.

An dieser Stelle beenden wir unseren kleinen Preisbildungsexkurs und wünschen Ihnen weiterhin unbeschwerte Wärme mit unseren Holzpellets! Bei Fragen, Anregungen und Kritik kontaktieren Sie uns gerne: info (at) pellets2go.de.

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